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Es ist nicht ganz einfach, ein Klavier (oder einen Flügel) zu fotografieren. Dieses, in der Mehrzahl schwarze (Musik-)Instrument, schluckt quasi alles Licht, was sich irgendwo im Raum befinden könnte. Das Klavier ist eine Art Photonenschlucker. Wären da nicht wenigstens die weißen Tasten, die helfen könnten, das Auge zum Fokussieren zu zwingen. Man soll nicht immer so schwarz/weiß denken wie es kommt Till Brönner – neben seiner Tätigkeit als Fotograf auch Kontraßbegleiter an der Trompete – hat sich vor kurzem daher die Mühe gemacht, dem Instrument wieder die Ehre zuteil werden zu lassen, das es verdient. Er zeigt uns, ein Klavier ist gar nicht mal so sehr schwarz wie man denkt, es kann auch – sofern gut gepflegt – reflektieren auf der polierten Seite. So spiegelt sich reichhaltig der Raum in seinen Facetten. Auch das Schwarz löst er auf in eine …

Der Beitrag Musikinstrumentenfotografie: Das Klavier bei Till Brönner erschien zuerst auf JazzZeitung.

Er hat die Titelmusik für den Tatort gemacht, der Klaus Doldinger. Ein Dauerbrenner, unkaputtbar anscheinend. Außer durch? Durch Klaus Doldinger selbst. So leider im Tatort aus Köln am 22.1.2018 mit dem Titel „Bausünden“. Erst untermalt er saxophonselig die schwül-feuchte-atembetonten Eingangsszene – gekonnt voraussehbar und irgendwie nach Schnullibacke klingend.Oder wie er gegenüber dem Jazzmagazin BILD sagte:  „Das Saxophon hat den ideal-scharfen, verruchten Ton für eine solche Szene. Es hat sich bewährt und auf Bewährtes greift man immer gern zurück. Aber auch Akustikgitarre und Klavier werden gerne für besinnliche Szenen genommen.“ [Quelle: Bild im Netz] Ja, Papa. Nicht zu vergessen: Das Subkontrabassfagott für überbesinnliche Szenen! Das hast Du gut erkannt. Gähn. Aber was nimmt man für besinnungsloses Fernsehtheater? Doldinger führt das musikalische Ton-Material didaktisch gekonnt in einer der ersten Szenen ein. Ein Fünftonmotiv, das gödelescherbachgleich in der Fortsetzung zur Schleife umgebaut wird. …

Der Beitrag Klaus Doldinger – Lost in Soundlibraries erschien zuerst auf JazzZeitung.

Ein subjektiver Blick in die Jazzwoche 52 im Radio. Unter anderem mit: Snow in Scandinavia, Vokale Schlittenfahrten im Klangbezirk Weihnachten, Ulrike Froleyks, Heinz Sauer & Michael Wollny im Rolf-Liebermann-Studio 2005, Aretha Franklin, Tigran Hamasyan, Das Miles-Davis-Quintett 1967 auf Europatournee, Monk@100, „Bevor wir Herrn Brötzmann zum Abschuss freigeben …“, Jay McShann, Tarkovsky Quartet, Julia Hülsmann Oktett – Songs For Double Trio And Three Voices, Fletcher Henderson and his Orchestra, Johnny Hodges, Edward Maclean  … Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Jazz im Radio (Fernsehen) SR2 – JazzNow – Sonntags von 20.04 bis 22.30 Uhr BR-KLASSIK – Jazztime – Von Montag bis Freitag täglich um 23.05 Uhr rbb-kulturradio – Late Night Jazz – Sa und So 23:04 – 24:00 Uhr hr2-kultur – Jazz in hr2-kultur – täglich SWR2 – Jazz – täglich WDR3 – JAZZ & WORLD – …

Der Beitrag Die Jazz-Radiowoche vom 25.12. bis 31.12.2017 erschien zuerst auf JazzZeitung.

* 21. September 1936 in Idabel, Oklahoma als James Marcellus Arthur Murray; † 7. Dezember 2017. Martin Kunzler zitiert in seinem Jazzlexikon dem Schriftsteller und Schlagzeuger Stanley Crouch: „Sunny ist wie Monk oder Miles, er kann einen Klang so voller Musik spielen, weil er am genau richtigen Platz mit genau dem richtigen Touch gespielt wird.“ (Murray, James Marcellus Arthur (»Sunny«). DB Sonderband: Jazz-Lexikon, S. 3896 (vgl. JL Bd. 2, S. 914)). Einen ausführlichen Nachruf brachte bereits die New York Times. Hier soll nur auf eine Besonderheit des Spiels Murrays hingewiesen werden. Zum ersten Mal habe ich ihn gehört im schulischen Musikunterricht als Schlagzeuger bei Albert Ayler: Spirits Rejoice. Diese An- und Abschwellen auf den Becken, dann die Phrasenenden begleitenden Schläge neben dem Metrum. Das klang frei und gleichzeitig anschmiegsam. Oder umgekehrt. Die Musik hat auch von der Schallplatte nichts von …

Der Beitrag Sunny Murray mit 81 Jahren gestorben – „Energie“ erschien zuerst auf JazzZeitung.

Ein kleiner Rückblick auf das jahr 2017. Was waren die am häufigsten abgerufenen Beiträge aus diesem Jahr. Unsere Liste: Pat Metheny 2017 auf Welttournee Born To Be Blue: ein Chet-Baker-Film im Kino TV-Tipp: Der Preis der Anna-Lena Schnabel (3sat) – und ein medienpolitisches Ärgernis Konzertierte Verantwortungslosigkeit: Der NDR und der ECHO Jazz 2017 Früher war alles besser!? Und das nächste große Ding? Der streitbare Musiker und Forscher – Zum Tod von Ekkehard Jost ECM Records beginnt mit Streaming Zum Tod von Geri Allen Die Finalisten des BMW Welt Jazz Award 2017: Renaud Garcia-Fons und Eva Kruse Regelmäßige Erneuerung des Jazz durch seine Kritik Thelonious Monk – Les Liaisons Dangereuses 1960 (Sam Records) Musikalische Hermeneutik, praktisch – Jazzfest Berlin 2017 (Sonntag) Der Jazz-Präsident und die Jazzgeschichte Schmunzeln, tänzeln und eine Currysauce – Jazzfest Berlin 2017 – (Samstag) Nebensonnen, Sonnenschein – Jazzfest …

Der Beitrag JazzZeitung.de: Top 20-Beiträge in 2017 erschien zuerst auf JazzZeitung.

Oder: Wie füllt man 7.000 Plätze. Via Jazzfachzeitung BILD-Zeitung beschwert sich der Vorsitzende des Jazzverbands Baden-Württemberg, Eckhart Fischer über die Programmierung der Jazzopen 2018 in Stuttgart: „Da steht zwar „Jazzopen“ drauf, ist aber kaum noch Jazz drin. … Es ist wirklich schade, dass namhafte Jazz-Künstler für die Haupttribüne nicht in Frage kommen.“ Die Organisatoren wehren sich dagegen: „Es gibt eben nicht viele Jazz-Künstler, die den Schlossplatz mit seiner Kapazität von 7.000 Menschen füllen.“ Gegen wen oder für wen richtet sich das Programm als. Die Künstler, die auf dem Schlossplatz spielen „dürfen“ sind: Jamie Cullum [als Dauergast] (& Joss Stone) Lenny Kravitz Jamiroquai Fanta 4 Kraftwerk Im Alten Schloss selbst spielen: Gregory Porter Pat Metheny Till Brönner Stanley Clarke Band Ein Fall für das Jazzordungsamt? Die Sache ist nicht einfach, will man nicht Grenzlinien aufbauen, die die Sache nur schlimmer machen. …

Der Beitrag Jazzopen oder Jazzclosed Stuttgart 2018 erschien zuerst auf JazzZeitung.

Ein subjektiver Blick in die Jazzwoche 50 im Radio. Unter anderem mit: Gregory Porter, New Jazz Meeting 2016, Philip Catherine, SWR NEWJazz Meeting, NDR Bigband, Woody Herman, Fred Hersch, Eric Marienthal, NUEJAZZ Festival, John Surman, Anouar Brahem, Dhafer Youssef, Kurt Henkels, René Urtreger, Markus Stockhausen, Lee Konitz „The Lee Konitz Duets“, Sonic Wilderness, Julia Hülsmann Oktett, Die besten Jazzalben des Jahres 2017, Monika Roscher Bigband und NDR Bigband. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Jazz im Radio (Fernsehen) SR2 – JazzNow – Sonntags von 20.04 bis 22.30 Uhr BR-KLASSIK – Jazztime – Von Montag bis Freitag täglich um 23.05 Uhr rbb-kulturradio – Late Night Jazz – Sa und So 23:04 – 24:00 Uhr hr2-kultur – Jazz in hr2-kultur – täglich SWR2 – Jazz – täglich WDR3 – JAZZ & WORLD – Improvisiertes zum Tagesausklang – Montag …

Der Beitrag Die Jazz-Radiowoche vom 11.12. bis 17.12.2017 erschien zuerst auf JazzZeitung.

Die Veröffentlichung der Aufnahmen des Labels ECM bei zahlreichen Streamingdiensten hat für einiges Aufsehen und -hören gesorgt. Aber natürlich gibt es auch eine Welt jenseits von ECM. Vor allem bei Kies Jerry@ – wie mein „guter“ Freund „Siri“ immer sagt. Es folgt also eine kleine Playlist mit den vermutlich nicht so bekannten Aufnahmen von Keith Jarrett in seinen frühen Jahren, bevor die großen Plattenlabels und ECM auf ihn aufmerksam wurden. Als Sideman, in seiner ersten Trioformation oder ganz solo mit geordertem Streichquartett. Lange waren diese Aufnahmen nicht so einfach zugänglich. Ich hatte sie das erste Mal als Schüler noch gehört, als Peter Rüedi für den NDR die dreizehnteilige Jarrett-Reihe Anfang der 80er Jahre produzierte mit dem wunderschönen Titel „Die Geometrie der Inspiration“. Die Sachen hatten mich damals sehr interessiert und ich suchte nach Aufnahmen wie „Restoration Ruin“, die ich zu …

Der Beitrag Wer ist eigentlich dieser Kies Jerry@? erschien zuerst auf JazzZeitung.

Der ECHO Jazz ist ja beliebt und unbeliebt zugleich. Es gibt genug Künstlerinnen, die ihre Mutter dafür verkaufen würden und dann welche, die den Preis abgrundtief verachten. Ich habe ein paar kleine Fragen zum ECHO an den Bundesverband Musikindustrie vor einer Woche gestellt und umgehend darauf Antworten erhalten mit der Einladung zu einem Hintergrundgespräch. Letzteres ist vielleicht aktuell nicht so eilig. Wenn ich mal in Berlin bin, okay, dann will ich das gerne machen. Die Fragen kommen von mir, die Antworten von Dr. Florian Drücke, dem Vorstandsvorsitzenden des BVMI. Wissen Sie, wie viele Einreichungen insgesamt und pro Kategorie bei den vergangenen ECHO Jazz-Ausschreibungen eingegangen sind – und wie viele durchschnittlich in den 19 zur Disposition stehenden Kategorien? In den vergangenen drei Jahren (2015, 2016, 2017) wurden zwischen 150-170 Produktionen von jeweils rund 50 verschiedenen Firmen eingereicht. Die Verteilung auf die …

Der Beitrag Fünf Fragen zum ECHO Jazz und noch mehr Antworten erschien zuerst auf JazzZeitung.

ECM goes Streaming. So stand es gerade in der JazzZeitung. Nach einer ersten Sichtung waren Katalogs sind da aber doch einige Lücken auszumachen, die mittlerweile sehr ordentlich geschlossen wurden. So fehlen bei Keith Jarrett – …

Der Beitrag Der Prophet des Musikstreaming: Wolfgang Dauner im Jahr 1970 erschien zuerst auf JazzZeitung.

In Berliner Bezirk Friedenau steht ein kleiner Jazzclub. Man kann durch die großen Fenster zur Straßenseite hinein- und hinausschauen. Er gilt als „angesagt“ – er ist gleichwohl klein und bietet geschätzt vielleicht maximal 100 Personen …

Der Beitrag Lorenz Kellhuber solo im Berliner Zig Zag Jazz Club erschien zuerst auf JazzZeitung.

Einige haben es in den letzten Tagen schon bemerkt. Der Musikkatalog von ECM tauchte fallweise bei einigen Streamingdiensten auf. Nun ist es offiziell: „Das Label ECM Records gab heute bekannt, dass es seine Zusammenarbeit mit …

Der Beitrag ECM Records beginnt mit Streaming erschien zuerst auf JazzZeitung.

Kommt immer auf das Thema und die Perspektive an. Und den Zeitpunkt der Frage: Besser als vor 100 Jahren, aber schlechter als vor 10 und in etwa gleich gut wie heute? Also: Vor 50 Jahren …

Der Beitrag Früher war alles besser!? Und das nächste große Ding? erschien zuerst auf JazzZeitung.

Es geht weiter mit dem Echo Jazz. Das meldet der Bundesverband Musikindustrie in seiner aktuellen Pressemitteilung: Heute startet der Einreichungszeitraum für den ECHO JAZZ 2018. Bis zum 1. Dezember können Musikfirmen Produktionen ihrer Künstler über …

Der Beitrag ECHO JAZZ 2018: Start des Einreichungszeitraums erschien zuerst auf JazzZeitung.

Das Thema ist nicht neu. Nach Abfassung des letzten Blog-Textes fiel mir ein anderer von Wolfram Knauer aus dem Regal, den er in dem aufschlussreichen Band 13 der „Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung“ mit dem Titel …

Der Beitrag Regelmäßige Erneuerung des Jazz durch seine Kritik erschien zuerst auf JazzZeitung.

Wenn dem aktuellen Jazzfest Berlin eines zu eigen war, dann: Kontraste, Dimensionen, Vielfalt – alles allerdings keine normativen Begriffe; sie garantieren von sich aus nämlich gar nichts. Daher ist auch dieser Abend mit allem Wohl …

Der Beitrag Musikalische Hermeneutik, praktisch – Jazzfest Berlin 2017 (Sonntag) erschien zuerst auf JazzZeitung.

Es kommt wie es kommt. Oder anders. Ich plädiere ja für etwas Schlimmeres als die Jazzpolizei, nämlich das Jazzordnungsamt. Die mag niemand und noch weniger! Sie hat weniger Vollmachten und ist in der Regel deshalb …

Der Beitrag Schmunzeln, tänzeln und eine Currysauce – Jazzfest Berlin 2017 – (Samstag) erschien zuerst auf JazzZeitung.

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