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Cecil Percival Taylor  (* 15. oder 25. März 1929 in New York; † 5. April 2018). »Für mich ist das Klavier nichts als eine Trommel mit 88 Tasten, und die Saiten sind dazu da, um sie anzuschlagen, damit die musikalischen Strukturen sich immer weiter aufbauen, aber im vertikalen, nicht im horizontalen Sinne. Mit anderen Worten: Für jeden Ton, der angeschlagen wird, sollte es eine ganze Anzahl von Vibrationen geben, die zu hören sein müssen.« [Taylor, Cecil Percival. DB Sonderband: Jazz-Lexikon, S. 5635 (vgl. JL Bd. 2, S. 1327)] Nachruf von Andreas Kolb folgt in der nächsten Ausgabe der nmz.

Der Beitrag Pianist und Free-Jazz-Musiker Cecil Taylor gestorben erschien zuerst auf JazzZeitung.

Es ist nicht ganz einfach, ein Klavier (oder einen Flügel) zu fotografieren. Dieses, in der Mehrzahl schwarze (Musik-)Instrument, schluckt quasi alles Licht, was sich irgendwo im Raum befinden könnte. Das Klavier ist eine Art Photonenschlucker. Wären da nicht wenigstens die weißen Tasten, die helfen könnten, das Auge zum Fokussieren zu zwingen. Man soll nicht immer so schwarz/weiß denken wie es kommt Till Brönner – neben seiner Tätigkeit als Fotograf auch Kontraßbegleiter an der Trompete – hat sich vor kurzem daher die Mühe gemacht, dem Instrument wieder die Ehre zuteil werden zu lassen, das es verdient. Er zeigt uns, ein Klavier ist gar nicht mal so sehr schwarz wie man denkt, es kann auch – sofern gut gepflegt – reflektieren auf der polierten Seite. So spiegelt sich reichhaltig der Raum in seinen Facetten. Auch das Schwarz löst er auf in eine …

Der Beitrag Musikinstrumentenfotografie: Das Klavier bei Till Brönner erschien zuerst auf JazzZeitung.

Er hat die Titelmusik für den Tatort gemacht, der Klaus Doldinger. Ein Dauerbrenner, unkaputtbar anscheinend. Außer durch? Durch Klaus Doldinger selbst. So leider im Tatort aus Köln am 22.1.2018 mit dem Titel „Bausünden“. Erst untermalt er saxophonselig die schwül-feuchte-atembetonten Eingangsszene – gekonnt voraussehbar und irgendwie nach Schnullibacke klingend.Oder wie er gegenüber dem Jazzmagazin BILD sagte:  „Das Saxophon hat den ideal-scharfen, verruchten Ton für eine solche Szene. Es hat sich bewährt und auf Bewährtes greift man immer gern zurück. Aber auch Akustikgitarre und Klavier werden gerne für besinnliche Szenen genommen.“ [Quelle: Bild im Netz] Ja, Papa. Nicht zu vergessen: Das Subkontrabassfagott für überbesinnliche Szenen! Das hast Du gut erkannt. Gähn. Aber was nimmt man für besinnungsloses Fernsehtheater? Doldinger führt das musikalische Ton-Material didaktisch gekonnt in einer der ersten Szenen ein. Ein Fünftonmotiv, das gödelescherbachgleich in der Fortsetzung zur Schleife umgebaut wird. …

Der Beitrag Klaus Doldinger – Lost in Soundlibraries erschien zuerst auf JazzZeitung.

© 1998 ff, Dr. Martin Hufner - Rudolf-Breitscheid-Straße 61 - D - 14532 Kleinmachnow

 
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