Aktuell in der Pipeline

Gesammelte aktuelle Texte …

musikkritik.org MusikTexte von Martin Hufner

  • Zwischen Schein und Wirklichkeit – Das Theater und die Illusionskunst
    von Martin Hufner am 29. November 2022 um 8:12 am

    In Lily Brauns „Memoiren einer Sozialistin“ (Band 2, „Kampfjahre“) aus dem Jahr 1909 wird die Protagonistin des Romans Der Beitrag Zwischen Schein und Wirklichkeit – Das Theater und die Illusionskunst erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • State Of The Unart
    von Martin Hufner am 25. November 2022 um 9:00 am

    Künstler*innen und Kritiker*innen sind schon ziemliche Labertaschen. Die einen haben gerne das Ei des Kolumbus gefunden, die anderen Der Beitrag State Of The Unart erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Ein-Bildung
    von Martin Hufner am 24. November 2022 um 12:41 pm

    Es dürfte den meisten am Allerwertes­ten vorbei gegangen sein: Die Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Der Beitrag Ein-Bildung erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Aufsperren
    von Martin Hufner am 13. Oktober 2022 um 10:23 am

    Es ist eine ganz eigenartige Dialektik: In Zeiten der Vernetzung und Globalisierung scheinen sich die Kulturen zwanghaft trennen Der Beitrag Aufsperren erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Gebrüllte Liebe?
    von Martin Hufner am 13. Oktober 2022 um 10:11 am

    „Ja, ich habe gebrüllt. Aber nur in größter Not, in schwachen Momenten, wenn ich nicht mehr weiterwusste. Ich Der Beitrag Gebrüllte Liebe? erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Teresa Bergman – 33, Single & Broke
    von Martin Hufner am 29. November 2022 um 7:15 am

    Grenzbereiche in vielerlei Hinsicht betritt das dritte Album der in Berlin lebenden Neuseeländerin Teresa Bergman. Gelabelt wird es mitunter im Genre des Folkpop. Thematisch gehen die Lyrics um das, was der Titel der Platte anzeigt. Das Menschsein mit Mitte, Anfang 30. Vielleicht auch das Frausein. Vielleicht auch das Sein schlechthin. Es widerspiegelt zudem die letzten Jahre angesichts gesellschaftlicher und klimatischer Umbrüche. Eine persönliche und eine aufs unversalistische Chaos zielende Platte. Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist die der musikalischen Gestaltung. Und die macht mit dem ersten Sologesangston

  • Ceccarelli – Pagine Vere
    von Martin Hufner am 28. November 2022 um 7:15 am

    Das Leichte ist ja keineswegs immer leichtgewichtig, sondern eine komplexe musikalische Angelegenheit. Eine musikalische Idee am Fließen zu halten, im Fluss zu halten, ja, sie zu halten sie loslassen zu können, verdammt aufwendig – und dann merkt man das gerade dadurch, dass man es nicht merkt. Das – kann man so konstatieren – gelingt auf mit dieser CD ganz vorzüglich wie das Schlürfen in Lammfellschuhen über poliertes Fischgrätparkett. Da steht kein Span heraus an dem man sich verletzen könnte. Alles blitzeblank, auch die Fenster geputzt, der Ausblick in einen gepflegten

  • Olga Reznichenko Trio – Somnambule
    von Martin Hufner am 18. November 2022 um 7:15 am

    Großartiges Trio! Nicht immer mit der gleichen Intensität. Von mir aus reicht allein der Track «Slipping Pace Returning Time» für die unbedingte Empfehlung dieser Aufnahme. Ein musikalisches Farbenspektakel in Harmonik und in Aufbau mit parallel laufenden Basslinien im Piano von Olga Reznichenko und dem Bass Lorenz Heigenhubers, umschmeichelnd begleitet von Maximilian Stadtfeld am Schlagzeug. Das ist subtilst angelegt – auf die die Harmonik des Impressionismus eines Claude Debussy verweisend – wie überhaupt mancher andere Track seine harmonischen Tiefenschichten aus der Zeit der Wende zum 20. Jahrhundert. Da sitzt alles musikalisch

  • Hans Arnold – Interim
    von Martin Hufner am 17. November 2022 um 7:15 am

    Was ist das? Das Setup besteht aus Wurlitzer Piano und stehender Bass Drum. Daraus und drumherum wird gefrickelt, geloopt und gewerkelt. Hobbykeller, Experimentalküche der Repetitions-Avantgarde? — Oder einfach nur ein Denkmal der Tonkunst? Dass das nämlich nicht zu einer geschmäcklerischen Sülze gefriert, dafür sorgt Hans Arnold immer wieder mit kleinen Steinchen, die er in die Kompositionen streut und die gottlob eher nur ein Ausrutschen beim Mithören erzeugen («Future in Present»). An sich auch erstaunlich, welche verschiedenen musikalischen Poetiken sich mit dem genannten Instrumentarium erzeugen lassen. Auch im Bereich der Geräusche

  • Evelyn Kryger – Live at JazzBaltica 2021
    von Martin Hufner am 16. November 2022 um 7:15 am

    Da kann man mal sehen, wie bekloppt man geworden ist: Statt „Billy Wolke“ lese ich in der Playlist „Billy Woke“. Was ist nur los mit mir und mit dieser Welt. Und wer, zum Teufel ist diese Evelyn Kryger, die dann doch gar unter den Mitmusiker:innen auftaucht. Doch, wer ein Stück launig «Balcancan» nennt, muss nun mal auf der Hut sein. Vor allem auch auf der Hut davor, sich in diesem Folk-Gewuhle so zu platzieren, dass es wie ein musikalisches Import-Export-Geschäft nach außen wirkt. Nix easypeasy. Das tut es aber ein

musik|kultur|unrat der einzig wahre musik|kultur|un|rat

  • Kulturelles De-Shocking – Neuer Zahlenfetischismus
    von huflaikhan am 2. November 2022 um 10:00 am

    Kulturelles De-Shocking – Neuer Zahlenfetischismus. Kultur nach Zahlen malen? Die Sehnsucht nach Normierung von Kultur und Mensch zerstört auf Dauer beide und belastet aktuell den Aufklärungsprozess, der ja nie abgeschlossen sein wird. Der Beitrag Kulturelles De-Shocking – Neuer Zahlenfetischismus erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Mindestlohn für Konzert- und Theaterbesuche, jetzt!
    von huflaikhan am 3. Juni 2022 um 9:46 am

    Überall nun 9-Euro-Tickets, -Abos, -Flatrates. Man springt, wo es nicht gerade nicht geht auf den Zug der 9-Euro-Tickets-Unterstützungs- oder Abfederungsmaßnahmen in Sachen öffentlicher Personen Nachverkehr auf. Es gibt jetzt Schnupper-Abos von Zeitungen für 9 Euro, Der Beitrag Mindestlohn für Konzert- und Theaterbesuche, jetzt! erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Das Internet – FB-Thesen von 2015
    von huflaikhan am 16. Mai 2022 um 11:11 am

    Eine Sammlung von steilen Thesen … 2015 für Facebook-User:innen verfasst. Der Beitrag Das Internet – FB-Thesen von 2015 erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Beschwörung: Das Ende des Internets und Twitter
    von huflaikhan am 27. April 2022 um 9:51 am

    Gleich dahinten, einmal um die Ecke – und der lange Arm des Populismus. Danke. Nachrichten sind nie neutral. Gestern im Spiegel: „Gegen die EU-Urheberrechtsrichtlinie waren einst Zehntausende auf die Straßen gegangen – aus Angst um Der Beitrag Beschwörung: Das Ende des Internets und Twitter erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Von Spotify zu Tidal und zurück
    von huflaikhan am 1. April 2022 um 11:05 am

    Neulich habe ich in der neuen musikzeitung spaßeshalber gefordert, man müsse so etwas ähnliches wie eine Nutriscore für Musikstreamingdienste einführen, um schnell zu sehen, ob die Künstler:innen halbwegs fair an den Einnahmen beteiligt würden. Normalerweise Der Beitrag Von Spotify zu Tidal und zurück erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

Huflaikhan, Autor auf JazzZeitung Jazz-News und Jazz-Kontroverses

  • Keith, Lorenz und Sebastian allein am Klavier; Jubiläum, Strukturen, Loops – Jazz-CDs in der HörBar Okt. 2022
    von Huflaikhan am 11. November 2022 um 8:33 am

    Keith Jarrett – Bordeaux Concert Sternal, Kellhuber und Jarrett geben ihrem Piano Raum. Christian Muthspiel wird mit zwei Doppel-CDs gefeiert. Das Hornung-Trio wühlt mit humanoiden Strukturen auf und „Oh No Noh“ loopt sich froh und glücklich. Die Jazz-Rezensionen in der HörBar der neuen musikzeitung. Muthspiel – Diary 1989-2022 Sebastian Sternal – Thelonia Muthspiel & Orjazztra Vienna – ­Homecoming Hornung Trio – Strukturen Lorenz Kellhuber – Live at Elbphilharmonie Oh No Noh – Kanzi Keith Jarrett – Bordeaux Concert Muthspiel – Diary 1989-2022 Die zahlreichen Aufnahmen der diversen Ensembles in denn Muthspiel aktiv war oder ist sind auf eine Art aneinander gesetzt, die diese beiden CDs zugleich zu einem Hörstück besonderer Art über insgesamt zwei Stunden und 27 Minuten macht. Sebastian Sternal – Thelonia Musik, die einen hörend einbettet und sich selbst ebenso. Ich kann nicht verhehlen, dass mich gerade die etwas «einfacheren» Stücke besonders berührt haben. So viel Wärme ohne Wehleidigkeit ist selten und geht nur, in dem man sich in Distanz zu sich selbst verliert – man muss es laufen lassen können, Vertrauen in sich haben und das, was einem technisch und spirituell zur Verfügung steht. Muthspiel & Orjazztra … Der Beitrag Keith, Lorenz und Sebastian allein am Klavier; Jubiläum, Strukturen, Loops – Jazz-CDs in der HörBar Okt. 2022 erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • Hysterisches, Bilderstürmerisches, Schwebendes – Jazz-CDs in der HörBar August 2022
    von Huflaikhan am 9. September 2022 um 6:00 am

    Vismala / Neander – Digital Shaman In der HorBar Ensemblemusizieren in verschiedenen Formationen und Ansätzen: Freies, Unfreies, Gebundenes, Ungebändigtes. Die Jazz-Rezensionen in der HörBar der neuen musikzeitung. Phraim – Hysteria Frank Fusion Trio – My Place Vismala / Neander – Digital Shaman Iconoclast – Demolition Of Wisdom Satie – Celloland DAY & TAXI: Run, The Darkness Will Come! SteDaJoDa: Schwebend Phraim – Hysteria „… Viele der Tracks entwickeln einen ausgesprochen intensiven Sog, weil die Grundideen der Kompositionen und ihr grundsätzlicher Aufbau architektonisch gelungen sind. Die Stücke werden in die richtigen Schuhe gestellt. Und in fast allen Tracks gelingt es, das Gerüst wunderbar innenarchitektonisch auszukleiden. Man schaut dabei gerne zu wie Basslinien in den „Colourblind Birds“ – um im Bild zu bleiben – wie Stromleitungen im Haus durchaus sichtbar auf Putz verlegt werden. Doch dann ist es bald mit der Ökonomie vorbei und die Piecen neigen ausgesprochen dazu, zu verfransen und zu verspielt leerzulaufen wie extrem im zweiten Track „Maleficent“.…“ Frank Fusion Trio – My Place „… Eine durchweg reichhaltige Mischung aus Noise in der Tex- und Gradlinigkeit in der Struktur, die nicht selten die „Grenzen“ zur Rockmusik mehr als deutlich überschreitet. Und gleichwohl klingen … Der Beitrag Hysterisches, Bilderstürmerisches, Schwebendes – Jazz-CDs in der HörBar August 2022 erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • Musik für (sehr) viele Saiten – Jazz-CDs in der HörBar August 2022/01
    von Huflaikhan am 15. August 2022 um 6:15 am

    Sven Jungbeck invites Auf der HörBar Ganz viele Gitarrensaiten schwingen hier in den vier Rezensionen aus der ersten Augustwoche. Rezensionen in der HörBar der neuen musikzeitung. Sven Jungbeck invites Peter Weiss: Conversation With Six-String People Blind Spot & Philipp Wisser: Frontmirror Jazando Guitar Duo – La Fiesta Sven Jungbeck invites Sven Jungbeck lud ein, die Gastmusiker:innen durften größtenteils, wie man auf der Produktseite erfährt, selbst entscheiden, welche Titel sie spielen wollten. Und „rehearsals“ habe es auch nicht gegeben. Und alles läuft wie am magischen Schnürchen auf den 17 Tracks ab. Vielfalt in im Genre garantiert. Eine eigenartige kitzlige entspannte Platte ist das Resultat. Peter Weiss: Conversation With Six-String People Das geht alles ästhetisch auf ist aber kein immer leichtes Hörvergnügen, dem man sich blindmithörend überlassen könnte. Ich empfehle als besonders den Flow findend: „Nadved“ oder „Ohm“. Aber Geschmackssache. Blind Spot & Philipp Wisser: Frontmirror Anders als beim Debut-Album, das ich in der HörBar als „durchlaufend“ okay, könnte aber auch anders sein, wenig sonderbar fand, sind in dieser Trioformation die Dinge gerne etwas windschief gegen die Zeit – und das lässt wieder nach- und aufhorchen. Dadurch entstehen schöne neue Zeitbilder. Jazando Guitar … Der Beitrag Musik für (sehr) viele Saiten – Jazz-CDs in der HörBar August 2022/01 erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • Timing, Murks und Bleeps – Jazz-CDs in der HörBar Juni 2022/01
    von Huflaikhan am 30. Juli 2022 um 7:00 am

    Moritz Fasbender: RABBITS (EP) Übersichtliches und Unübersichtliches. Manchmal tönelt es recht kreisförmig, manchmal fliegt man flugs fort. Rezensionen in der HörBar der neuen musikzeitung. AHL6: If Life Were A Liquid Oded Tzur: Isabela Moritz Fasbender: RABBITS (EP)   AHL6: If Life Were A Liquid … Der rhapsodische Stil im Versuch, ihn rhythmisch immer wieder zu kanalisieren und einzufangen, bereitet schon auch mal Wahrnehmungsverdruss. Man muss sich nicht nur zwischen den Tracks hörakustisch umstellen, sondern dies auch relativ häufig und schnell innerhalb dieser. Es ist eine Frage des Timings – und zugegebenermaßen, da ist jede:r Zuhörer:in anders empfänglich. …   Oded Tzur: Isabela … Es ist das Saxophonspiel des Bandleaders Oded Tzur, der in seinen Improvisationen manchmal fast hilflos vor seiner eigenen Konzeption wirkt, formlos formelhaft in mancherlei nur wenig erweiterten Pentatonelei; bzw. schockreduzierten Modalität. Man kann es natürlich auch für besonders tiefgründig und -sinnig halten. …   Moritz Fasbender: RABBITS (EP) … Insgesamt ist es wirklich ein Vergnügen, dem Lauf der Stücke zu folgen, die einerseits so klar im narrativen Ablauf sind, wie sie in der inneren Struktur von viel Spürsinn geprägt sind. …     Der Beitrag Timing, Murks und Bleeps – Jazz-CDs in der HörBar Juni 2022/01 erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • Covers & Cinema – Jazz-CDs in der HörBar Juli 2022/02
    von Huflaikhan am 25. Juli 2022 um 6:30 am

    Lothar Dithmar: Trains and Rivers Es gibt hier einiges Gecovertes, obwohl? Eigentlich sind es ja Standards. Nur halt nicht die Üblichen. Es gibt Depri-Musik, Luftiges und Cineastisches: The Rick Hollander Quartet: Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band | Baier / Wehrmann: Connected | Florian Hartz‘ Flo & Fauna: Try Harder | Lothar Dithmar: Trains and Rivers | Lukas Langguth Trio: Save Me From Myself. Rezensionen in der HörBar der neuen musikzeitung. The Rick Hollander Quartet: Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band Baier / Wehrmann: Connected Florian Hartz‘ Flo & Fauna: Try Harder Lothar Dithmar: Trains and Rivers Lukas Langguth Trio: Save Me From Myself The Rick Hollander Quartet: Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band Eine große Freude. Die Platte der Beatles wird aufs netteste aus dem Pophimmel auf den Jazzboden geholt und hoppelt da wie ein Hase vermittels Steeldrums und des unspektakulär-klugen Gesangs über die doch teils komplexen Kompositionen von John Lennon, Paul McCartney und George Harrison mit kindischem Vergnügen und verschmitztem Ernst. Baier / Wehrmann: Connected Das Duo mit den beiden aus Funkpopjazz „groovyoutainment“ über die Kapelle „sidesteps“ bekannten Musikern hat sich ein paar Pop- und Rocksongs vorgeknöpft und … Der Beitrag Covers & Cinema – Jazz-CDs in der HörBar Juli 2022/02 erschien zuerst auf JazzZeitung.