Gesammelte aktuelle Texte …
musikkritik.org MusikTexte von Martin Hufner
- Weimer löst den Musikrat auf – Cluster für die nmzvon Martin Hufner am 25. April 2026 um 8:20 a.m.
Der Deutsche Musikrat ist Geschichte. Was ist passiert: Wolfram Weimer hatte den Deutschen Musikrat im Visier. Eine Fachbeamtin hat sich einmal Musikproduktionen aus der Reihe „Edition Zeitgenössischer Musik“ des Deutschen Musikrates genauer angehört und dem Verfassungsschutz nach Maßgabe des Haber-Verfahrens vorgelegt. Der Verfassungsschutz konnte folgendes mitlesen: Da „zoomen“ Kompositionen „zwischen Mikro- und Makroorganismen und bewegen Der Beitrag Weimer löst den Musikrat auf – Cluster für die nmz erschien zuerst auf musikkritik.org.
- UnGEMAch – nmz-editorial 4/2026von Martin Hufner am 24. April 2026 um 8:00 a.m.
Der erste Versuch des Vorstandes und des Aufsichtsrates der GEMA, eine Reform der Kulturförderung durchzusetzen, ist im letzten Jahr am Widerstand von Urheber:innen und Verleger:innen gescheitert. Die nötige 2/3-Mehrheit wurde in diesen beiden Kurien nicht gewonnen, anders als bei den Textdichter:innen, die deutlich für die Veränderung gestimmt haben. Moritz Eggert hatte 100 Gründe offengelegt, weshalb Der Beitrag UnGEMAch – nmz-editorial 4/2026 erschien zuerst auf musikkritik.org.
- Maschinen denkenvon Martin Hufner am 26. März 2026 um 10:11 a.m.
Ich werde mir Mühe geben, diesen Cluster diese Glosse Ansprache Rede so einfach wie möglich zu formulieren verfassen schreiben. In einer Welt, in der Maschinen immer mehr darüber entscheiden, welche Texte die Menschen erreichen, scheint es muss man sich deren Logiken Denkweisen unterwerfen anbiedern anpassen, wenn man gehört werden will. Das ist eine Erfahrung, die zumindest in der Sphäre des Internets spürbar wird, wenn man nicht mehr direkt mit Menschen Der Beitrag Maschinen denken erschien zuerst auf musikkritik.org.
- Ab-Kling-Beckenvon Martin Hufner am 25. März 2026 um 5:46 p.m.
Die Nachkriegsavantgarde wird 100. In diesem und dem letzten Jahr häuften sich die Geburtstage der 100-Jährigen. Miles Davis, John Coltrane, Joki Freund, Ruth Zechlin, Pierre Boulez, Luciano Berio, David Tudor, Morton Feldman, Hans Werner Henze, Friedrich Cerha, Jani Christou, Gottfried Michael Koenig und György Kurtág, haben seit den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts den Lauf der Der Beitrag Ab-Kling-Becken erschien zuerst auf musikkritik.org.
- Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit …von Martin Hufner am 1. März 2026 um 9:01 a.m.
… mit dieser „Folie“ enden viele verarmte Powerpoint-Präsentationen. Dabei ist der Dank ja auch nur die Unterstellung einer Gewohnheit: macht man eben so. Die Zeiten sind aber wirklich nicht, dass man irgendwas eben so macht, weil man es immer so macht. Das gilt erst recht für die politische Kommunikation von Interessenvertretungen, die, wenn sie so Der Beitrag Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit … erschien zuerst auf musikkritik.org.
Kritische Masse amt für vermassungsschutz
- Holzwege bei der GEMA – ein leidiges Themavon der huflaikhan am 2. Mai 2026 um 8:54 p.m.
Eine unpersönlichere Botschaft ist kaum denkbar. He has no dream, The Holzmüller. Reichtum im Salär, Armut im Geiste. Wir wollen eine Förderung auf den Weg bringen, die die GEMA über ihre Rolle als reine Verwertungsgesellschaft hinaus stärkt … Source: Persönliche Botschaft von Tobias Holzmüller zur Neuausrichtung der Kulturförderung Was soll denn die GEMA sonst sein, Der Beitrag Holzwege bei der GEMA – ein leidiges Thema erschien zuerst auf Kritische Masse.
- Verlage im Aufsichtsrat der GEMA – Ohne E-Musikvon der huflaikhan am 27. April 2026 um 1:34 p.m.
Durch einen Faktencheck habe ich leider feststellen müssen, dass im Bereich der E-Musik im Aufsichtsrat der GEMA mittlerweile keine E-Musik-Verlage mehr vertreten sind, die sich vor allem durch E-Musik-Aktivitäten ausgezeichnet haben. Im Aufsichtsrat sitzt statt Boosey & Hawkes und Sikorski nun vielmehr die Dachmarke Concord, bei der das Geschäft mit E-Musik eine Nebenrolle spielt. Ricordi Der Beitrag Verlage im Aufsichtsrat der GEMA – Ohne E-Musik erschien zuerst auf Kritische Masse.
- Der Aufsichtsrat der GEMA: Ein monotoner Chorvon der huflaikhan am 26. April 2026 um 10:49 a.m.
Es wird ernst, die GEMA zieht alle Register. Es werden Mitglieder direkt angeschrieben und aufgefordert, an der kommenden Mitgliederversammlung teilzunehmen, um die Reform der Kulturförderung der GEMA durchzusetzen. Es wird ein gemeinsames Statement des Aufsichtsrats der GEMA veröffentlicht. Gemeinsam ist total wörtlich zu nehmen. Dieser Aufsichtsrat lässt keine Zwischentöne zu, er lässt keine zweite Meinung Der Beitrag Der Aufsichtsrat der GEMA: Ein monotoner Chor erschien zuerst auf Kritische Masse.
- „Ohne Rosenkohl wäre die Welt ein Irrtum“von der huflaikhan am 24. April 2026 um 4:09 p.m.
Was hat Rosenkohl mit Musikkultur zu tun? Am Beispiel des Rosenkohls und des gleichnamigen Phänomens, ließe sich einiges lernen für den gesellschaftlichen Umgang mit Musik im Allgemeinen und im Besonderen. Der Beitrag „Ohne Rosenkohl wäre die Welt ein Irrtum“ erschien zuerst auf Kritische Masse.
- Leitbild: Musikrat, deutschervon der huflaikhan am 22. April 2026 um 7:07 p.m.
Weimer wirkt: Der Deutsche Musikrat bekennt sich zum Grundgesetz. Jetzt also doch. Ich hatte ja immer das Gefühl, dass das eine revolutionäre Zelle der Musikkultur gewesen sei. Jetzt müssen die nur noch mit dem *-Gendern aufhören. Dann ist der Beauftragte voll begeistert. Jede Wette! Der Beitrag Leitbild: Musikrat, deutscher erschien zuerst auf Kritische Masse.
Martin Hufner Archive – HörBar der nmz Phonokritisches
- Margaret Hermant – Freedomvon Martin Hufner am 6. Mai 2026 um 8:30 a.m.
Ein archetypisches Produkt aus der Ecke der sogenannten Neoklassik. So gelabelt erschienen bei Edel in der Reihe Neue Meister:innen, naja, also eher: Neue Meister, nix mit Gendern. Es spielt und komponiert hier die Belgierin Margaret Hermant auf der Harfe und einiger Elektronik recht unspektakuläre Tracks, die aber in der Summe so etwas wie Freedom zum Albumtitel machen. Da muss ich eine Anekdote erzählen: Einer meiner musikwissenschaftlichen Lehrer, der in den Wirren der späten 60er-Jahre in Sachen Musikpsychologie und Wahrnehmung forschte und dabei mit Polaritätenprofilen zur Beschreibung der Sinneseindrücke arbeitete, hatte Complete Review on HörBar der nmz – Phonokritisches
- Jérôme Bouve & Delphine Dora – Vents d’aethervon Martin Hufner am 1. Mai 2026 um 9:10 a.m.
In der Sache ist das faszinierend. Der erste Track spielt dabei besonders mit dem Element der Field-Recordings. Man hört die Landschaft mit. Gleichwohl wirkt die tönende den Orgeln und dem Harmonium entlockte Musik bis zu einem gewissen Grad hilflos in diesem Raum. Complete Review on HörBar der nmz – Phonokritisches
- Till Hillbrecht & Zimoun – Warp Slowvon Martin Hufner am 30. April 2026 um 9:00 a.m.
Wie in 9 Wellen werden die einzelnen Warps hintereinandergesetzt. Das wirkt zunächst dunkel und atmosphärisch bedrohlich. Da ist der wiederholte Grundton auf derselben Stufe, wie in einem Bild, der Boden, auf den Schallereignisse gekippt werden, Stück für Stück, anschwellend, abschwellend. Mal verzerrter, mal weniger verzerrt. Das steht so für sich, das geht nicht fort, das bleibt auf der Stelle Complete Review on HörBar der nmz – Phonokritisches
- Kaspar Agnas – Stockholm 2019-2023von Martin Hufner am 29. April 2026 um 9:30 a.m.
Das Gleiche ist immer eben doch anders. Das wirkt vielleicht hin und wieder wie eine versonnene, in sich kreisende Übung. Überhaupt dreht sich in den Kompositionen von Agnas vieles um die Geschwindigkeit, um positive und negative Beschleunigungsprozesse, parallel und sequentiell. Complete Review on HörBar der nmz – Phonokritisches
- Olaf Taranczewski – Polaritiesvon Martin Hufner am 28. April 2026 um 9:30 a.m.
Eine Musik vom Typus «nachdenkliche Musik» – eine Musik, die einen in einen anderen Raum (ver-)setzt. Dabei bleibt sie voller Sinnlichkeit, taumelnd-träumelnd, verzückt, ein bisschen. Die Klavier-Zusatztonmischungen im Raum mit Ergänzungen von Moog-Bässen und Fender-Rhodes-Tupfen von Olaf Taranczewski sind höflich in jeder Wendung, schmiegen sich an sich selbst an, schöpfen aus einer – ich möchte sagen – gewissen Sehnsucht nach einem friedlichen und freundlichen Tonfall, der aber genug Tiefe im musikalischen Hörraum sein Eigen nennt. Complete Review on HörBar der nmz – Phonokritisches
urteilskraft.de oder: angriff auf die urteilskraft
- kw 17/26 – respektvon huflaikhan am 26. April 2026 um 8:04 a.m.
In Berlin geht die Senatorin für Blablablubbs, weil sie Dinge gemacht hat, die ein Rechnungshof als evdident rechtswidrig bezeichnet hat. Was für ein geiles Wort. Und erst eines Rechnungshofes bedurfte es, um das festzustellen? Nachdem mit Mühe und Not ein Untersuchungsausschuss in dieser „Affäre“ eingesetzt werden konnte. Schlimme Zeit. Aber was fällt der Generalsekrtärin der
- kw 16/26 – lesbar/unlesbarvon huflaikhan am 16. April 2026 um 7:55 p.m.
Lesbarer Rest. Die Sache ist, ich kann es nicht lesen. Vielleicht wurde bereits etwas verändert, durch eben diese Natur, die das Material für diese Informationen bereitgestellt hat. Die Flaschenpost ist unterwegs. Die Natur, hier als artifizielle, spricht. Aber die Information kommt nicht mehr an. Nur brüchig. Nur so halb. Und damit vielleicht verändert. Tebon? Ansonsten
- kw 15/26 – action cookingvon huflaikhan am 12. April 2026 um 9:47 p.m.
Es war eine reichlich beschissene Woche, die gestern damit endete, dass ein Zulauf von Wasser leckte. Ich dachte zunächst, ich wäre nur zu ungeschickt gewesen. Da ist halt dann Wasser auf dem Boden. Holz! Die Frau war investigativ und hat das Leck entdeckt. Ich war duschen derweil. Habe danach aber den passenden Schauch gefunden, den
- kw 14/26 – tanke, reichevon huflaikhan am 3. April 2026 um 9:51 a.m.
Das geflügelte Wort „Danke, Merkel“ darf ersetzt werden, so wie auch sie selbst im Kabinett Merz 1. Ich bin an sich gutmütig, glaube ich jedenfalls. Zumindest sollte man Dinge gerne probieren, statt sie zu schnell abzuservieren. Eine Ahnung, ja. Eine Prognose, ja. Ein bisschen so tun, als stünde man auf der anderen Seite, ja. Nur
- kw 13/26 – umgebungvon huflaikhan am 27. März 2026 um 6:02 p.m.
Neulich ging ich mit den Hunden im Wald spazieren. Höufig trifft man immer dabei wieder auf ähnliche Menschen, die auch im Wald mit ihren Hunden spazieren gehen. Einige davon sind auch hier sehr beschäftigt und erledigen Telefonate. Aus irgendeinem Grunde, der selbst mir nicht bekannt ist, spreche ich die Menschen ab und zu an. Weil
