Gesammelte aktuelle Texte …

musikkritik.org MusikTexte von Martin Hufner

  • Hört, hört …
    von Martin Hufner am 6. Juli 2022 um 5:06 pm

    Das Radio, das Radio, das Radio. Seit Jahren wird sein Untergang prognostiziert, aber es lebt, es lebt, es Der Beitrag Hört, hört … erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Zwei Big Bands und zwei Quartette – Frische Jazz-CDs in der HörBar Mai 2022
    von Martin Hufner am 2. Juni 2022 um 6:30 am

    Zurich Jazz Orchestra & Steffen Schorn | Gil Evans Orchestra 1986 | Bastian Jütte Quartett | Schmid’s Huhn. Der Beitrag Zwei Big Bands und zwei Quartette – Frische Jazz-CDs in der HörBar Mai 2022 erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Link-Tipps 2022/02 bis 2022/05
    von Martin Hufner am 1. Juni 2022 um 1:31 pm

    Holger Kurtz, TRIMUM, Deutsches Zeitungsportal, Dr. Pops Tonstudio, Música Contemporânea (Portugal) und Klassikaraadio – Nyyd-muusika (Estland). nmz-Ausgabe: 5/2022 – Der Beitrag Link-Tipps 2022/02 bis 2022/05 erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Moral- und Waffenindustrie
    von Martin Hufner am 27. April 2022 um 9:00 am

    Was waren das für schöne Zeiten, als man noch die Kulturindustrie samt ihres kapitalistischen Unterbaus einfach mal so Der Beitrag Moral- und Waffenindustrie erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Artgerechte Haltung der Kreativen?
    von Martin Hufner am 19. April 2022 um 10:31 am

    Es wird gestreamt was das Zeug hält – auch in der Musikwelt. Von AppleMusic bis Spotify läuft das Der Beitrag Artgerechte Haltung der Kreativen? erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Jazando Guitar Duo – La Fiesta
    von Martin Hufner am 5. August 2022 um 6:15 am

    Ganz fein und musikalisch durchaus spektakulär: Das Duo Edelhoff & Steiner hat sich auf 15 Tracks mit klassischen Werken der Gitarrenliteratur (Heitor Villa-Lobos, Manuel de Falla, Francisco Tárrega und Arturo Márquez), des Jazz (Egberto Gismonti, Charlie Haden und Chick Corea) und dem Tango Nuevo (Piazolla) in Verbindung gesetzt – connected! Es geht also auch mal ohne Auseinandersetzung, ohne Rekombination oder (De-)-Konstruktion etcetera. So fallen die Kompositionen auf einen fruchtbaren musikalischen Boden und die entfernten Genres kreuzen sich auf den hier dann 12 Saiten der beiden Gitarren, bezogen die eine mit

  • Blind Spot & Philipp Wisser: Frontmirror
    von Martin Hufner am 4. August 2022 um 6:15 am

    Eine Platte voller blinder Flecke und offener Fragen. Das sei gesagt mit dem Hinweis und mit Rückblick auf viele Produktionen, die hier im Jazzbereich besprochen worden sind, die keine oder kaum Fragen aufwerfen, sondern solide professionell hindudeln. Das ist alles hübsch und gefahrlos in jeder denkbaren Situation hörbar. Wenn „Blind Spot“ mit dem Gitarristen Philipp Wisser, dem Bassisten Joàn Chavez und Noël Lardon am Schlagzeug Fragen aufwerfen, so vor allem diejenige, warum sie mit dem ersten Track so fulminant die Ohren anfassen, um dann doch – wie geschickt auch immer

  • Peter Weiss: Conversation With Six-String People
    von Martin Hufner am 3. August 2022 um 6:15 am

    Gestern neun Gitarristen, heute „nur“ noch vier. Dafür alle auf einmal. Der Schlagzeuger Peter Weiss ist hier in Konversation mit „Six-String People“, das sind mit Philipp van Endert, Norbert Scholly, Sandra Hempel und Tobias Hofmann Gitarrist:innen der deutschen Jazz-Profi-Liga. Statt vier Bassist:innen gestern, sind es hier „nur“ noch zwei. 24 elektrische Gitarrensaiten in 14 Stücken gegen 54 akustische derjenigen, die Sven Jungbeck zum Spiel auf 17 Tracks geladen hatte. Man kann allein schon anhand der Anzahl der verschieden Tracks erkennen, welche Bandbreite zur Entfaltung kommen soll. Aber auf dieser Platte

  • Sven Jungbeck invites
    von Martin Hufner am 2. August 2022 um 6:15 am

    9 Guitarists, 4 Bassplayers, 1 Vibraphone, 1 Trumpet, 1 Violin, 2 Singers – verspricht diese ganz eigenartige Platte als Personal. Leider nicht alle auf einmal, das wäre was geworden. Ein Spaß zu hören ist es aber auch so. Die Musik firmiert unter der Schublade „gypsy jazz“ – aber man fällt auch schon diese Schublade hochindividualisiert hindurch. Sven Jungbeck lud ein, die Gastmusikerinnen durften größtenteils, wie man auf der Produktseite erfährt, selbst entscheiden, welche Titel sie spielen wollten. Und „rehearsals“ habe es auch nicht gegeben. Und alles läuft wie am magischen

  • Lukas Langguth Trio: Save Me From Myself
    von Martin Hufner am 22. Juli 2022 um 6:15 am

    Was für feinsinnige Gespinste entwickeln hier doch die drei Musiker auf zehn Stücken. Es entsteht ein musikalischer Sog, ein Strom des Fließens auf in seichten Betten („Snow“) oder in Stromschnellen („Immerfern“) Aus Leipzig kommend verstecken sie gelegentlich auch mal ein Bach-Fragment wie den Anfang der Toccata d-Moll im „Sleeping Lion“ (andere Zitate sind auch zu finden, etwas für eine Raterunde). Der Titel wäre eigentlich auch gut gewählt für das komplette Album, denn was da so locker gewebt erscheint ist zugleich gerne auch mal kraftstrotzend – nur ohne plump oder laut

musik|kultur|unrat der einzig wahre musik|kultur|un|rat

  • Mindestlohn für Konzert- und Theaterbesuche, jetzt!
    von huflaikhan am 3. Juni 2022 um 9:46 am

    Überall nun 9-Euro-Tickets, -Abos, -Flatrates. Man springt, wo es nicht gerade nicht geht auf den Zug der 9-Euro-Tickets-Unterstützungs- oder Abfederungsmaßnahmen in Sachen öffentlicher Personen Nachverkehr auf. Es gibt jetzt Schnupper-Abos von Zeitungen für 9 Euro, Der Beitrag Mindestlohn für Konzert- und Theaterbesuche, jetzt! erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Das Internet – FB-Thesen von 2015
    von huflaikhan am 16. Mai 2022 um 11:11 am

    Eine Sammlung von steilen Thesen … 2015 für Facebook-User:innen verfasst. Der Beitrag Das Internet – FB-Thesen von 2015 erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Beschwörung: Das Ende des Internets und Twitter
    von huflaikhan am 27. April 2022 um 9:51 am

    Gleich dahinten, einmal um die Ecke – und der lange Arm des Populismus. Danke. Nachrichten sind nie neutral. Gestern im Spiegel: „Gegen die EU-Urheberrechtsrichtlinie waren einst Zehntausende auf die Straßen gegangen – aus Angst um Der Beitrag Beschwörung: Das Ende des Internets und Twitter erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Von Spotify zu Tidal und zurück
    von huflaikhan am 1. April 2022 um 11:05 am

    Neulich habe ich in der neuen musikzeitung spaßeshalber gefordert, man müsse so etwas ähnliches wie eine Nutriscore für Musikstreamingdienste einführen, um schnell zu sehen, ob die Künstler:innen halbwegs fair an den Einnahmen beteiligt würden. Normalerweise Der Beitrag Von Spotify zu Tidal und zurück erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Forum Veranstaltungswirtschaft dreht schon wieder frei
    von huflaikhan am 18. Februar 2022 um 5:50 pm

    Ich erinnere nur an den Wunsch des Forums Veranstaltungswirtschaft aus dem Oktober letzten Jahres. Da forderte man mit Berufung auf einen Arzt und den Blick ins nähere Ausland den Freedom-Day für Anfang Dezember. Es kam Der Beitrag Forum Veranstaltungswirtschaft dreht schon wieder frei erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

Huflaikhan, Autor auf JazzZeitung Jazz-News und Jazz-Kontroverses

  • Timing, Murks und Bleeps – Jazz-CDs in der HörBar Juni 2022/01
    von Huflaikhan am 30. Juli 2022 um 7:00 am

    Moritz Fasbender: RABBITS (EP) Übersichtliches und Unübersichtliches. Manchmal tönelt es recht kreisförmig, manchmal fliegt man flugs fort. Rezensionen in der HörBar der neuen musikzeitung. AHL6: If Life Were A Liquid Oded Tzur: Isabela Moritz Fasbender: RABBITS (EP)   AHL6: If Life Were A Liquid … Der rhapsodische Stil im Versuch, ihn rhythmisch immer wieder zu kanalisieren und einzufangen, bereitet schon auch mal Wahrnehmungsverdruss. Man muss sich nicht nur zwischen den Tracks hörakustisch umstellen, sondern dies auch relativ häufig und schnell innerhalb dieser. Es ist eine Frage des Timings – und zugegebenermaßen, da ist jede:r Zuhörer:in anders empfänglich. …   Oded Tzur: Isabela … Es ist das Saxophonspiel des Bandleaders Oded Tzur, der in seinen Improvisationen manchmal fast hilflos vor seiner eigenen Konzeption wirkt, formlos formelhaft in mancherlei nur wenig erweiterten Pentatonelei; bzw. schockreduzierten Modalität. Man kann es natürlich auch für besonders tiefgründig und -sinnig halten. …   Moritz Fasbender: RABBITS (EP) … Insgesamt ist es wirklich ein Vergnügen, dem Lauf der Stücke zu folgen, die einerseits so klar im narrativen Ablauf sind, wie sie in der inneren Struktur von viel Spürsinn geprägt sind. …     Der Beitrag Timing, Murks und Bleeps – Jazz-CDs in der HörBar Juni 2022/01 erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • Covers & Cinema – Jazz-CDs in der HörBar Juli 2022/02
    von Huflaikhan am 25. Juli 2022 um 6:30 am

    Lothar Dithmar: Trains and Rivers Es gibt hier einiges Gecovertes, obwohl? Eigentlich sind es ja Standards. Nur halt nicht die Üblichen. Es gibt Depri-Musik, Luftiges und Cineastisches: The Rick Hollander Quartet: Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band | Baier / Wehrmann: Connected | Florian Hartz‘ Flo & Fauna: Try Harder | Lothar Dithmar: Trains and Rivers | Lukas Langguth Trio: Save Me From Myself. Rezensionen in der HörBar der neuen musikzeitung. The Rick Hollander Quartet: Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band Baier / Wehrmann: Connected Florian Hartz‘ Flo & Fauna: Try Harder Lothar Dithmar: Trains and Rivers Lukas Langguth Trio: Save Me From Myself The Rick Hollander Quartet: Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band Eine große Freude. Die Platte der Beatles wird aufs netteste aus dem Pophimmel auf den Jazzboden geholt und hoppelt da wie ein Hase vermittels Steeldrums und des unspektakulär-klugen Gesangs über die doch teils komplexen Kompositionen von John Lennon, Paul McCartney und George Harrison mit kindischem Vergnügen und verschmitztem Ernst. Baier / Wehrmann: Connected Das Duo mit den beiden aus Funkpopjazz „groovyoutainment“ über die Kapelle „sidesteps“ bekannten Musikern hat sich ein paar Pop- und Rocksongs vorgeknöpft und … Der Beitrag Covers & Cinema – Jazz-CDs in der HörBar Juli 2022/02 erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • Kammer- und Jammermusikalisches – Jazz-CDs in der HörBar Juni 2022
    von Huflaikhan am 29. Juni 2022 um 7:40 am

    Alex Bayer: Radar Rezensionen in der HörBar der nmz Wolfgang Muthspiel: Angular Blues | Alex Bayer: Radar | martell beigang: musical matrix | KontraSax: Die Kunst des Reisens. Rezensionen in der HörBar der neuen musikzeitung. Wolfgang Muthspiel: Angular Blues Alex Bayer: Radar martell beigang: musical matrix KontraSax: Die Kunst des Reisens Muthspiel: Angular Blues … Man möchte diese Musik so in den Arm nehmen, wie umgekehrt sie das selbst mit ihren Hörerinnen und Hörern versucht. Irdische Perfektion mit friedlichster Klangabsicht in himmlischer Sphäre. … Alex Bayer: Radar … Schweben oder stolpern. Als Hörerin oder Hörer muss man das immer wieder neu ausbalancieren, will man nicht einfach nur im Strom fortgerissen werden. Ein musikalischer Strudel, der einen eher nicht einsaugt als vielmehr ausspuckt je tiefer man ihn hineinzugeraten scheint. … martell beigang: musical matrix … Drumset-Set-Spiel wie in der „Pavane“ irritiert in seiner Konventionalität. Anderes wirkt wie ein angerüpeltes Stück von Steve Reich, wenn es durch eine Nyman-Walze geschoben wird. Das ist nicht ohne Vergnügen wie in der „Gaillarde“ oder dem „Marche“. Aber man lasse sich nicht täuschen.  … KontraSax: Die Kunst des Reisens … Heraus kommt ein 11-teiliges Reisestück. Introvertiert? Ja, das auch. Aber … Der Beitrag Kammer- und Jammermusikalisches – Jazz-CDs in der HörBar Juni 2022 erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • Zwei Big Bands und zwei Quartette – Frische Jazz-CDs in der HörBar Mai 2022
    von Huflaikhan am 28. Mai 2022 um 9:52 am

    Zurich Jazz Orchestra & Steffen Schorn: to my beloved ones Rezensiert in der HörBar nmz Zurich Jazz Orchestra & Steffen Schorn | Gil Evans Orchestra 1986 | Bastian Jütte Quartett | Schmid’s Huhn. Rezensionen in der HörBar der neuen musikzeitung. Zurich Jazz Orchestra & Steffen Schorn: to my beloved ones Gil Evans Orchestra 1986 live in der Fabrik Hamburg Bastian Jütte Quartett: The Cure Schmid’s Huhn: Layers (live) Zurich Jazz Orchestra & Steffen Schorn: to my beloved ones … Hinter Titeln wie „Die Tochter des Tyrannen“ kochen die ein Süppchen orientalischer Klangpampe, heftig gewürzt und reich an musikalischem Protein. Nachhaltig mit akustischem Koffein versetzt, bleibt da kein Tanzfuß im Nassen, kein Ohr auf dem Trockenen. … Gil Evans Orchestra 1986 live in der Fabrik Hamburg … Längen und noch mehr Längen. Und: Noch mehr Längen. Das wirkt alles bisweilen wie eine leicht sich selbstgefallende Übung in Klangmassenkommunikation – wobei es mir schwerfällt, ob die Betonung auf Klangmassen oder Massenkommunikation zu legen ist. … Bastian Jütte Quartett: The Cure … das Quartett praktiziert eine gerade, aber emotional komplexe Musiksprache. Das ist es, was zählt und was gilt. Ohne zu tief in die Substanz greifen zu wollen, die Spielbälle aus Rhythmus, Melos, … Der Beitrag Zwei Big Bands und zwei Quartette – Frische Jazz-CDs in der HörBar Mai 2022 erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • Viel Krach und einiges Filigranes. CDs in der HörBar April 2022
    von Huflaikhan am 29. April 2022 um 11:12 am

    Colonel Petrov’s Good Judgement: Hypomaniac Rezensiert in der HörBar nmz Eine bunte Mischung aus der Welt der mehr oder minder improvisierten Musik hat Huflaikhan im April in der HörBar der nmz rezensiert. Markus Reuter: Truce 2 Roever Quartett: Hell’s The Hippest Way To Go Moritz Preisler Trio: Raureif Colonel Petrov’s Good Judgement: Hypomaniac Initiative H: Polar Star Markus Reuter: Truce 2 … Das Trio um Markus Reuter findet sich zusammen in einer krachenden Orgie aus musikalischer Energie. Robustes Musizieren in sieben utopischen Räumen. Das krächzt zu Beginn aus den Lautsprechern in einer Mischung purer losgelassener Klangrhythmen.… Niklas Roever Quartett: Hell’s The Hippest Way To Go …Musik, die einen einfach selig machen kann, weil sie mit so eleganter Freundlichkeit den Tönen nichts abpresst, sondern sich laufen lässt … Moritz Preisler Trio: Raureif … Wenn bei der letzten Nummer „Pulverisation“ der Bass von David Helm irgendwann allein im Raum steht, erreicht diese Musik eine derartige Konzentration in Leere, dass man kurz versinkt und die Musik schließlich ausatmen kann in den anschließenden Klangsplittern von Moritz Preislers Klavier und den Rhythmusresten des Schlagzeugs von Jan Philipp. Schön das! … Colonel Petrov’s Good Judgement: Hypomaniac …Die Frage ist allein noch … Der Beitrag Viel Krach und einiges Filigranes. CDs in der HörBar April 2022 erschien zuerst auf JazzZeitung.