Gesammelte aktuelle Texte …

musikkritik.org MusikTexte von Martin Hufner

  • Moral- und Waffenindustrie
    von Martin Hufner am 27. April 2022 um 9:00 am

    Was waren das für schöne Zeiten, als man noch die Kulturindustrie samt ihres kapitalistischen Unterbaus einfach mal so Der Beitrag Moral- und Waffenindustrie erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Artgerechte Haltung der Kreativen?
    von Martin Hufner am 19. April 2022 um 10:31 am

    Es wird gestreamt was das Zeug hält – auch in der Musikwelt. Von AppleMusic bis Spotify läuft das Der Beitrag Artgerechte Haltung der Kreativen? erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Internetradio Neue Musik – Link-Tipps 2022/02
    von Martin Hufner am 15. Februar 2022 um 11:00 am

    Auch andere Länder kennen Neue Musik und Neue Musik-Szene. Und zwar nicht zu knapp. Hatten wir in der Der Beitrag Internetradio Neue Musik – Link-Tipps 2022/02 erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Im Maschinenraum der Ungerechtigkeiten
    von Martin Hufner am 11. Januar 2022 um 10:10 am

    Zur 9. Urheberrechtskonferenz der Initiative Urheberrecht Die Folgen der Umsetzung der EU-Richtline zum Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt durch Der Beitrag Im Maschinenraum der Ungerechtigkeiten erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Alarmstufe Rot(h)
    von Martin Hufner am 11. Januar 2022 um 9:49 am

    Claudia Roth, GRÜNEN-Ur-Ton-Steine-Scherben-Gestein, soll die Nachfolge von Monika Grütters als Kulturstaatsministerin beim Bundeskanzler antreten. Eine Personalie, die es Der Beitrag Alarmstufe Rot(h) erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Initiative H: Polar Star
    von Martin Hufner am 29. April 2022 um 6:15 am

    Diese großen Ensembles, die größer wirken als „large“ und aber kleiner als „Big Bands“ sind und die in der romanischen Kultur beheimatet sind, finden einen ganz seltsamen eigenen Ton. Die Klangkulturen, ob bei Eve Risser, bei Art Zoyd, oder hier eben bei Initiative H, schmelzen insbesondere auch die populärmusikalischen Tonkulturen aus Rock und Pop jenseits des Jazz mit ein, so dass die Sache mit dem „Jazz“ zur schönsten Nebensache wird, die gleichwohl im Zentrum steht. Das liegt an der ausgiebigen Freude an repetitiven Mustern, denen man immer wieder im Aufbau

  • Colonel Petrov’s Good Judgement: Hypomaniac
    von Martin Hufner am 28. April 2022 um 6:15 am

    „COLONEL PETROV’S GOOD JUDGEMENT – der Name steht für den eigenen Weg, das Nicht-Befolgen von Konventionen und Normen. So hat auch der besagte Oberst Stanislaw Petrov im Jahre 1983 durch sein Nicht – Befolgen der offiziellen Regeln im Falle eines Raketenalarms, einen vermeintlichen Atomangriff auf die Sowjetunion als Fehlalarm entlarvt und somit das Schlimmste verhindert. Natürlich geht es dem Quartett um den Gitarristen und Komponisten Sebastian Müller nicht darum, die Welt zu retten, sondern“ …? Es heißt, es gehe „vielmehr um einen neuen Weg der Verschmelzung von verschiedenen musikalischen Einflüssen.

  • Moritz Preisler Trio: Raureif
    von Martin Hufner am 27. April 2022 um 6:15 am

    Live eingespielt wurden die neun Stücke bereits in den Jahren 2017 bis 2019 in Köln, im Loft und im Salon du Jazz. Puh, eine Neuerscheinung mit Musik aus Vor-Corona-Zeiten. Im Nachgang wird auf diese Weise vielleicht deutlich, dass es mal eine Leichtigkeit gab, die sich eben nicht mit den Widrigkeiten der Lebensführung unter Pandemie und Krieg in der Nähe „auch“ beschäftigen musste, also dem nicht entgehen konnte. Ich denke schon, man kann es dieser Musik anhören, der ganzen hochintelligenten Machart, der Leichtigkeit und Tiefe dieses jungen Trio. Diese Musik experimentiert

  • Roever Quartett: Hell’s The Hippest Way To Go
    von Martin Hufner am 26. April 2022 um 6:15 am

    Musik, die einen einfach selig machen kann, weil sie mit so eleganter Freundlichkeit den Tönen nichts abpresst, sondern sich laufen lässt – so schön wie ein hin- und herwogendes Weizenfeld im Abendlicht. Voller Wärme singt Lina Knörr im Klaviertrio, das als Ensemble so vertraut wirkt und dezent tänzerisch schwärmen kann wie auf Track 5 (Dentuso) oder im Flow ist wie bei Nummer 4 (Deep Thought). Eine Musik, die vom Gesang her gedacht ist (auch im Polyphonen wie in Nummer 7 – Tailored), der nicht spektakulär durch Kraft auftrumpft, sondern durch

  • Markus Reuter: Truce 2
    von Martin Hufner am 25. April 2022 um 6:15 am

    Noch ein Werk aus der Corona-Erlebniswelt. Das Trio um Markus Reuter findet sich zusammen in einer krachenden Orgie aus musikalischer Energie. Robustes Musizieren in sieben utopischen Räumen. Das krächzt zu Beginn aus den Lautsprechern in einer Mischung purer losgelassener Klangrhythmen. Aber doch alles auf dem Boden soliden Taktabmessens. Die folgenden Piecen sind deutlich entspannter, luftiger, leerer. Beinahe ein bisschen zu sehr leer. Wärend doch „The Rake“ wie gepresstes Rhythmenmaterial durch E-Gitarren- und Electronic-Gezuppel zugleich expandiert, also gequetscht und aufgelöst wird in einem Prozess, laufen die Stücke „Rounds Of Love“, „Barren“,

musik|kultur|unrat der einzig wahre musik|kultur|un|rat

  • Das Internet – FB-Thesen von 2015
    von huflaikhan am 16. Mai 2022 um 11:11 am

    Eine Sammlung von steilen Thesen … 2015 für Facebook-User:innen verfasst. Der Beitrag Das Internet – FB-Thesen von 2015 erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Beschwörung: Das Ende des Internets und Twitter
    von huflaikhan am 27. April 2022 um 9:51 am

    Gleich dahinten, einmal um die Ecke – und der lange Arm des Populismus. Danke. Nachrichten sind nie neutral. Gestern im Spiegel: „Gegen die EU-Urheberrechtsrichtlinie waren einst Zehntausende auf die Straßen gegangen – aus Angst um Der Beitrag Beschwörung: Das Ende des Internets und Twitter erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Von Spotify zu Tidal und zurück
    von huflaikhan am 1. April 2022 um 11:05 am

    Neulich habe ich in der neuen musikzeitung spaßeshalber gefordert, man müsse so etwas ähnliches wie eine Nutriscore für Musikstreamingdienste einführen, um schnell zu sehen, ob die Künstler:innen halbwegs fair an den Einnahmen beteiligt würden. Normalerweise Der Beitrag Von Spotify zu Tidal und zurück erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Forum Veranstaltungswirtschaft dreht schon wieder frei
    von huflaikhan am 18. Februar 2022 um 5:50 pm

    Ich erinnere nur an den Wunsch des Forums Veranstaltungswirtschaft aus dem Oktober letzten Jahres. Da forderte man mit Berufung auf einen Arzt und den Blick ins nähere Ausland den Freedom-Day für Anfang Dezember. Es kam Der Beitrag Forum Veranstaltungswirtschaft dreht schon wieder frei erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Huflaikhans verzerrte Welt 1 – Hello World
    von huflaikhan am 15. Februar 2022 um 3:33 pm

    Hello Word! Hallo? Hello World ist der wahrscheinlich häufigste im Netz erschienene Text der westlichen Hemisphäre. Ich denke, das Problem der meisten Podcasts ist es, dass in ihnen etwas gesagt wird. Dabei sagt es sich Der Beitrag Huflaikhans verzerrte Welt 1 – Hello World erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

Huflaikhan, Autor auf JazzZeitung Jazz-News und Jazz-Kontroverses

  • Viel Krach und einiges Filigranes. CDs in der HörBar April 2022
    von Huflaikhan am 29. April 2022 um 11:12 am

    Colonel Petrov’s Good Judgement: Hypomaniac Rezensiert in der HörBar nmz Eine bunte Mischung aus der Welt der mehr oder minder improvisierten Musik hat Huflaikhan im April in der HörBar der nmz rezensiert. Markus Reuter: Truce 2 Roever Quartett: Hell’s The Hippest Way To Go Moritz Preisler Trio: Raureif Colonel Petrov’s Good Judgement: Hypomaniac Initiative H: Polar Star Markus Reuter: Truce 2 … Das Trio um Markus Reuter findet sich zusammen in einer krachenden Orgie aus musikalischer Energie. Robustes Musizieren in sieben utopischen Räumen. Das krächzt zu Beginn aus den Lautsprechern in einer Mischung purer losgelassener Klangrhythmen.… Niklas Roever Quartett: Hell’s The Hippest Way To Go …Musik, die einen einfach selig machen kann, weil sie mit so eleganter Freundlichkeit den Tönen nichts abpresst, sondern sich laufen lässt … Moritz Preisler Trio: Raureif … Wenn bei der letzten Nummer „Pulverisation“ der Bass von David Helm irgendwann allein im Raum steht, erreicht diese Musik eine derartige Konzentration in Leere, dass man kurz versinkt und die Musik schließlich ausatmen kann in den anschließenden Klangsplittern von Moritz Preislers Klavier und den Rhythmusresten des Schlagzeugs von Jan Philipp. Schön das! … Colonel Petrov’s Good Judgement: Hypomaniac …Die Frage ist allein noch … Der Beitrag Viel Krach und einiges Filigranes. CDs in der HörBar April 2022 erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • Schwarz, Türkisch, Weiß. In der HörBar von BLK2LIFE bis Claassen, Linx & WDR Big Band
    von Huflaikhan am 3. Februar 2022 um 10:29 am

    Richardson: Afrofuturism Rezensionen in der HörBar der nmz. Eine bunte Mischung aus der Welt der improvisierten Musik hat Huflaikhan im Januar in der HörBar rezensiert. Mischung impossible. Fay Claassen, David Lynx & WDR Big Band: And still we sing Peter Materna: The Kiss The Kevin Brady Electric Quartet: Plan B WOODEN PEAK – Human | Machine | Nature Logan Richardson: Afrofuturism Erkin Cavus & Reentko Dirks: Istanbul 1900 BLK2LIFE – A Future Past / York: The Souljazz Experience, Vol. 1 WOODEN PEAK – Human | Machine | Nature „Human | Machine | Nature ist eine elektroakustische, klangarchäologische Komposition von Sebastian Bode und Jonas Wolter. … Dreh- und Angelpunkt von Human | Machine | Nature ist die ehemalige Brikettfabrik Werminghoff, heute bekannt als Bergbaumuseum Energiefabrik Knappenrode, unweit von Hoyerswerda. Anfang der neunziger Jahre wurde die Fabrik im Zuge der politischen Wende stillgelegt und wenig später in kaum verändertem Zustand als Museum eröffnet.“ Die Autoren fragen, was wohl passiert, „wenn die Sounds aus alten Tagen zurückkehren und mit Musik und Klängen von heute verschmelzen?“ Man könnte es einfach beantworten: Nichts … Weiterlesen Richardson: Afrofuturism Bescheidenheit sieht anders aus: „Frank Zappa, Queen, Brian Wilson and Radiohead … Der Beitrag Schwarz, Türkisch, Weiß. In der HörBar von BLK2LIFE bis Claassen, Linx & WDR Big Band erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • Very Improvisierte Musik in der HörBar von Henkelhausen bis Zerbe
    von Huflaikhan am 31. Januar 2022 um 4:04 pm

    Kupke/Zerbe: Monalisa In der HörBar Eine bunte Mischung aus der Welt der improvisierten Musik hat sich Huflaikhan für Ende Dezember in der HörBar zusammengestellt: Henkelhausen Quintet: Misantropic Tendencies, Ramsch – Carabattola, Sylvain Rifflet – Troubadours und Kupke/Zerbe – Monalisa. Kupke/Zerbe: Monalisa Eine kleine Serenade von Pretiosen musikalischer Improvisationen. Klarinette und Klavier teilen hier nicht nur die beiden ersten Buchstaben, sondern ihr Faible den unsingbaren Rest. Ein spätes Produkt aus dem Gewächshaus der Ehrerbietung an Hanns Eisler. Hier aber nicht in den vier Fäusten für jenen mit der Wildheit, wie sie Heiner Goebbels und Alfred Harth in direkter Konfrontation ausgebildet haben. Sondern wie durch mehrere Schleier gefiltert in der Tradition des Klavierliedes – nur eben statt mit Stimme mit Klarinette. Kein Wunder also, dass in der „Mahlerei“ auch dessen Liebsubstanz zum Schwingen … Rifflet – Troubadours Eine Musik, die einen mitnimmt wie eine Welle oder wie eine Art Treibsand. Nur völlig gefahrlos. Die Kompositionen von Rifflet sind eigentlich im Kern sehr leicht durchschaubar. Auf einem Rhythmus-Bett breitet sich ein melodisches Phrasengeflecht aus. In dieses kann man sich hineinbegeben und sich zurücklehnen. Eine musikalische Karawanenreise ist das am Ende mit so vorzüglicher … Der Beitrag Very Improvisierte Musik in der HörBar von Henkelhausen bis Zerbe erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • Pogopostmoderne und aktuelle Musik in der HörBar 2021 – kw 49
    von Huflaikhan am 5. Januar 2022 um 8:00 am

    Silent Explosion Orchestra – Portraits of New York City Rezensionen in der HörBar der nmz. Eine bunte Mischung von Solo bis Big Band hat sich Huflaikhan für Anfang Dezember in der HörBar zusammengestellt: Kämmerling Quartett: This Way – Weber: Once Upon A Time – Woody Black 4: The Lost Tapes – Silent Explosion Orchestra – Portraits of New York City – Pride: I Hate Work Kämmerling Quartett: This Way Jazz, Jazz, Jazz. Das Quartett hier kommt dem Begriff des traditionellen europäischen (deutschen) Mainstream-Jazz sehr nahe. Jedes der 10 Stücke des Debut-Albums bildet einen eigenen Charakter aus, ohne großes Brimborium, immer dicht am Material, das sich die vier Herren da zu Füßen legen. Das kann ein Chopin-Prelude sein, das können aber vor allem traditionelle Volkslieder sein wie „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ oder Kirchen-„Volkslieder“ wie „Nun ruhen alle Wälder“. Und dabei ergibt sich folgende schöne Konstellation: Man hat nicht das Gefühl, dass da etwas „verjazzt“ wird (etwas, was …) Weiterlesen Weber: Once Upon A Time Konzert im August 1994 beim „Festival International De Contrebass“ in Avignon. Eberhard Weber solo. Elektrisch mit Effektgeräten für Overdubs. Sechs Stücke. Der Grundklang des Weberschen Musizierens ist bekannt: Ein sündig-süffige Klang, der kugelblitzartig durch … Der Beitrag Pogopostmoderne und aktuelle Musik in der HörBar 2021 – kw 49 erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • Jazz und aktuelle Musik in der HörBar 2021 – kw 47
    von Huflaikhan am 4. Januar 2022 um 8:30 am

    CD – Mikropuls Rezensiert in der HörBar Eine bunte Mischung hatte sich Huflaikhan für die letzte Novemberwoche in der HörBar zusammengestellt. Wie nicht selten, sind die Übergänge zwischen Neuer Musik und Jazz im Bereich der Improvisation fließend: Slowfox: Freedom – Hildenbrand: Mater – Tchiba: klang collection – mikroPULS – Schönegg / Enso: Strukturen Slowfox: Freedom Slowfox sind das Trio Hayden Chisholm (sax, fl), Philip Zoubek (p, moog) und Sebastian Gramss (b, comp), die mit diese Aufnahme eine ganz aparte, schummerige Platte vorlegen, die so kammermusikalisch intim klingt, wie selten etwas. Teils in komplexer Song-Struktur, die dann aber doch durchschaubar auftritt. Virtuos ist alles ohne dabei diesen Eindruck selbst zu erwecken. Kompositionen wie Freedom leben in dieser Zurückgezogenheit des Ausdrucks, dieser Druckarmut mit hoher Intensität gleichwohl. Keine musikalische Prosa: Hier spricht das „lyrische Wir“ aus den Kompositionen. Die Titel der 15 Einzelstücke entstehen, wenn man das Plattenmotto Weiterlesen Hildenbrand: Mater Im September 2020 hat sich Hub Hildenbrand für die Aufnahmen seines Mater-Zyklus in die Dorfkirche von Woddow begeben. Das ist ein kleines Dorf der Uckermark mit ca. 109 Einwohnern. „Die Saalkirche wurde in sauber gequadertem Feldsteinmauerwerk während der Ostkolonisation in der zweiten Hälfte … Der Beitrag Jazz und aktuelle Musik in der HörBar 2021 – kw 47 erschien zuerst auf JazzZeitung.