Gesammelte aktuelle Texte …

musikkritik.org MusikTexte von Martin Hufner

  • HörBar Jazz – September 2021
    von Martin Hufner am 17. November 2021 um 7:21 pm

    Ab- und durchgehört: Musik von Muriel Grossmann, Philipp Wisser, Udi Shlomo, dem Arthur Hnatek Trio und Uygar Çağlı. Der Beitrag HörBar Jazz – September 2021 erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Förderklangkultur
    von Martin Hufner am 26. Oktober 2021 um 8:29 am

    Neustart KULTUR sorgt für die Vollendung oder Inangriffnahme von Ideen, für die es unter Umständen keinen Markt gibt. Der Beitrag Förderklangkultur erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Bio’s großer Bahnhof
    von Martin Hufner am 28. September 2021 um 8:52 pm

    Kürzlich ist einer der bekanntesten Entertainer der deutschen Fernsehgeschichte gestorben: Alfred Biolek. In den späten 70er-Jahren konnte er Der Beitrag Bio’s großer Bahnhof erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Das kulturelle Bindegewebe
    von Martin Hufner am 27. September 2021 um 8:30 am

    In Deutschland wurde ein neuer Bundestag gewählt. Wie immer die Wahl ausgehen mag und vor allem, welche Koalitionen Der Beitrag Das kulturelle Bindegewebe erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • 86-Stundenwoche
    von Martin Hufner am 20. September 2021 um 10:19 am

    Die Postbank-Digital-Studie bringt es an den Tag. Es gibt keine Ruhe mehr. Wir leben in einem medialen Dauerfeuer. Der Beitrag 86-Stundenwoche erschien zuerst auf musikkritik.org.

  • Woody Black 4: The Lost Tapes
    von Martin Hufner am 8. Dezember 2021 um 7:15 am

    Mit vier Klarinetten unterwegs durch die Weiten der Welt. Was für ein Hörspaß, was für ein Hörvergnügen. Diese Leichtigkeit der Klänge, die in dieser Weise kein Instrument erreichen kann wie die Klarinette, deren Modulation im Atmen und Phrasieren einfach jedes Material sich unterwerfen kann. Es biegen sich unter der Last des Schwebens alle Komplexitäten zu Sinnespunkten, die sich im Fokus finden und in alle Richtungen zerstäuben können. Mit vier Klarinetten, drei davon im Bassregister, drehste den Stöpsel der musikalischen Ästhetik aus dem verstopftesten Abflussrohr der Musikgeschichte. All das regeln die

  • Silent Explosion Orchestra – Portraits of New York City
    von Martin Hufner am 7. Dezember 2021 um 7:15 am

    Was für ein Name für eine Big Band: Silent Explosion Orchestra. Dabei handelt es sich um ein deutsches Gewächshausorchestra, das „einige der talentiertesten jungen Jazzmusiker von Saarbrücken über Mannheim und Mainz bis nach Köln“ vereine, wie man auf der Website der Kapelle lesen kann. Still explodiert hier aber eher nichts. Überhaupt explodiert selten etwas. Man kann ohne mit den Haaren in den Ohren earzubangen sagen: Solide Arrangements, solides Spiel mit den zwingend nie ausbleibenden Brass-Parallel-Phrasen; meistens jedenfalls. Das Ensemble hat sich nicht weniger attraktiv an New York City Portraits probiert.

  • Pride: I Hate Work
    von Martin Hufner am 6. Dezember 2021 um 7:15 am

    Ich auch. Ich auch. Darum machen wir es kurz: Repunkisierung via Jazz. Das Trio nimmt sich ein Punk-Album von MDC aus dem Jahr 1982 mit dem Titel „Millions of Dead Cops“ vor. Das geht natürlich in die Hose. Muss es auch. Soll es auch. Geht eben gar nicht. Autsch, knirsch, quiiiiitsch. Und irgendwie dann doch, didil-didumm. Man muss nur alles von links auf noch mehr links drehen, durch Jazzidiomatiken quetschen und ordentlich wolfen. Heraus kommt ein eigenartiges Sammelsurium an Pogopostmoderne, was man sich nicht unbedingt zweimal anhören möchte, sondern gar

  • Slowfox: Freedom
    von Martin Hufner am 26. November 2021 um 7:15 am

    Slowfox sind das Trio Hayden Chisholm (sax, fl), Philip Zoubek (p,moog) und Sebastian Gramss (b, comp), die mit diese Aufnahme eine ganz aparte, schummerige Platte vorlegen, die so kammermusikalisch intim klingt, wie selten etwas. Teils in komplexer Song-Struktur, die dann aber doch durchschaubar auftritt. Virtuos ist alles ohne dabei diesen Eindruck selbst zu erwecken. Kompositionen wie Freedom leben in dieser Zurückgezogenheit des Ausdrucks, dieser Druckarmut mit hoher Intensität gleichwohl. Keine musikalische Prosa: Hier spricht das „lyrische Wir“ aus den Kompositionen. Die Titel der 15 Einzelstücke entstehen, wenn man das Plattenmotto

  • Hildenbrand: Mater
    von Martin Hufner am 25. November 2021 um 7:15 am

    Im September 2020 hat sich Hub Hildenbrand für die Aufnahmen seines Mater-Zyklus in die Dorfkirche von Woddow begeben. Das ist ein kleines Dorf der Uckermark mit ca. 109 Einwohnern. „Die Saalkirche wurde in sauber gequadertem Feldsteinmauerwerk während der Ostkolonisation in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut,“ steht im Wikipedia-Eintrag. Warum das gesagt wird: Nun die von Hildenbrand hier zelebrierte Musik klingt nach „steinalt“ – nach archaischer, erdiger, schwebender Musik, die sich so wunderbar freispielt, wie sie zugleich doch wie verankert und gesichert wirkt. Hildenbrand erschafft hier mit ganz wenig

musik|kultur|unrat der einzig wahre musik|kultur|un|rat

  • No Spalt
    von huflaikhan am 24. November 2021 um 11:47 am

    Hat man irgendwo gelesen, dass Geimpfte irgendwo Institutionen gewalttätig angegriffen hätten, die sich für eine Schutz durch Impfungen einsetzen. Oder dass sie Impfausweise fälschen würden, dass sie Pressevertreter:innen oder demokratische Politiker:innen angegriffen hätten. Hat man Der Beitrag No Spalt erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Die Kultur und die Kulturfrage – ein Hotspot-Bumerang
    von huflaikhan am 16. November 2021 um 10:03 am

    Es ist immer sehr bedauerlich, wenn man zusehen muss, wie hohe Vertreter der Kulturlobby Grafiken und Statistiken gerade so interpretieren, wie es ihnen gefällt. Und dabei sowohl ihre Kompetenz in diesen Bereichen mehr als zur Der Beitrag Die Kultur und die Kulturfrage – ein Hotspot-Bumerang erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Forum Veranstaltungswirtschaft: „war absehbar“
    von huflaikhan am 15. November 2021 um 12:23 pm

    Es ist völlig klar. Die Lage ist dynamisch und viele Dinge ändern sich manchmal schnell. Wenn man dazu vollkommen richtig dann per Analyse und sich korrigiert, ist das kein Fehler. Überhaupt nicht. Anders ist es Der Beitrag Forum Veranstaltungswirtschaft: „war absehbar“ erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Forum Veranstaltungswirtschaft – Freedom Day
    von huflaikhan am 1. November 2021 um 11:08 am

    Anfang des Jahres hat das Forum Veranstaltungswirtschaft ein Manifest vorgelegt, auf welche Art und Weise die Veranstaltungwirtschaft wieder unter Corona-Bedingungen arbeiten könnte. Das Manifest war ziemlich gut durchdacht und sachorientiert. Es gab kein überschäumendes Fordern Der Beitrag Forum Veranstaltungswirtschaft – Freedom Day erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

  • Kulturen der Fehlererzeugung
    von huflaikhan am 17. Juni 2021 um 11:06 am

    Überwachen und Strafen. Jetzt auch im Sonderangebot für alle, die es brauchen. «Die Prominenzen des Protests sind Virtuosen der Geschäftsordnungen und formalen Prozeduren.» Sagte Adorno einmal. Und militärisch wird das Schema so umgedeutet, dass niemand Der Beitrag Kulturen der Fehlererzeugung erschien zuerst auf musik|kultur|unrat.

Huflaikhan – JazzZeitung Jazz-News und Jazz-Kontroverses

  • Soundtrack zum Gebäck: Plätzchenbäcker Till B.
    von Huflaikhan am 29. November 2021 um 11:21 am

    The New Krümelmonster: Till Brönner. Foto: Martin Hufner Er hat dieses Mal keine flammende Wutrede in Sachen Corona gehalten, was ihn bekanntlich bis zu Anne Will ins Studio gebracht hat oder zu Olaf Zimmermann ins YouTube-Wohnzimmer, nein, dieses Mal ist er definitiv zu weit gegangen. Er zwinkert auf seinem Insta-Account und setzt immer wieder fast dazu an, sein Musikinstrument zu bespielen. Die Trompete. Und … und … und …? Mannomann, macht der das aber spannend. Nix. Kein Ton. Nur der Hinweis von tillbroenner_official: „Am 1. Adventssonntag den 28.11. machen wir um 16 Uhr „ernst“ bei @hse.de . 🎄😎 Zu Gast bin ich bei der wunderbaren @judithwilliams_official und wir sprechen über mein Album „TILL CHRISTMAS“, aber auch über die Adventszeit, wie ich sie gestalte, liebe und erst recht, wenn uns die eigenen vier Wände wieder häufiger begegnen und ein Backofen in Sicht kommt….aber pssssst – mehr wird nicht verraten. Wir sehen uns Sonntag!“ Der Homeshopping-King jetzt? Oder einfach nur zu raffiniert für diese Welt, dieser Till B.. Psssst, aber den Soundtrack zum Gebäck gibt es natürlich mittlerweile auch auf Spotify. Frohen ersten Advent. Genial gemacht, wie immer bei Till Brönner Christmas. Stille Nacht so … Der Beitrag Soundtrack zum Gebäck: Plätzchenbäcker Till B. erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • HörBar Jazz – September 2021
    von Huflaikhan am 19. November 2021 um 7:15 am

    Muriel Grossmann – Reverence HörBar der nmz – Abt. Jazz und Neues Musik von Muriel Grossmann, Philipp Wisser, Udi Shlomo, dem Arthur Hnatek Trio und Uygar ÇaÄ?lÄ?. Ab- und durchgehört von Huflaikhan. Muriel Grossmann – Reverence Was für eine musikalische Energie und Klang- und Rhythmus-Suppe sich gleich mit dem ersten Track „Okan Ti Aye“ augenblicklich ausbreitet. Die seit 2004 in Ibiza lebende Französin Muriel Grossmann hat hier etwas gewebt, das die Grafik des Covers verheißt. Verschlungene, saftige und doch auf einem einfachen Melos beruhendes buntes Gewusel. Das hält nicht die ganze Platte über so extrem konspirativ an. Doch über weite Strecken. Ibiza wirkt plötzlich gar wie ein Brennpunkt musikalische Weltkultur. Besonders aber referenziert die Musik auf diejenige des afrikanischen Kontinents. Sowohl in rhythmischer Gestaltung wie auch … Weiterlesen Philipp Wisser – Just a Glimpse Man muss nicht überall große Wort dazu machen. Da machen fünf Männer eine CD an der man nichts auszusetzen haben kann, außer, dass man an ihr nicht einmal etwas aussetzen kann. Die Tracks murkeln so vor sich hin, mal im Chorus, mal wieder solistisch, alles im Lot soweit. Ja. Läuft durch. Könnte aber auch alles ganz anders sein. … Weiterlesen Udi Shlomo – … Der Beitrag HörBar Jazz – September 2021 erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • HörBar Jazz – Kalenderwoche 35 –Solo, Duo & Ensemble
    von Huflaikhan am 15. September 2021 um 6:55 am

    HörBar Jazz Flanagan – In His Own Sweet Time Aufnahmen von concatenate, Samuel Leipold, Tommy Flanagan, Bernd Kaftan und Lyle Mays. Abgehört von huflaikhan. concatenate – U+1F407; U+1F990 Man erkennt schon am Titel: Äh? Da hat sich keine einen Hau gemacht, wie man das wohl im Radio vorstellen wird können. „Ich hätte da gerne die Platte Uh plus Eins eff Vier Null Sieben Semikolon Uh plus Eins eff Neun Neun Null“. Ui, schräg das, oder? Moment, der Fahrstuhl ist noch außer Betrieb. Hier gilt erst mal nur E-Gitarre und Violoncello zu verketten, wie Hase (U+1F407) und Schrimp (U+1F990) im Unicode-Format. Möööönsch. „Bei concatenate treffen Kante auf Textur, Konzept auf Intuition, Holz auf Silizium. Cello und elektrische … Weiterlesen Samuel Leipold – Viscosity Gehört für mich in die Kategorie „Seltsame Musik“. Warum? Weil sie kaum anfassbar ist, eine Installation in Tönen und Klängen eher als ein Stück geworfener Musik. Also eher eine Art Tonmöbel – einerseits. Leipold beschreibt die Musik selbst als „Resultat einer sehr intensiven Phase der Beschäftigung mit so unterschiedlichen Einflüssen wie moderner klassischer Gitarrenmusik, im speziellen die Musik Toru Takemitsus, oder elektronischer Ambient Musik.“ Das hilft einem nicht so ganz auf die … Der Beitrag HörBar Jazz – Kalenderwoche 35 –Solo, Duo & Ensemble erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • Aus der HörBar der nmz: Duos in Jazz und Improvisation
    von Huflaikhan am 1. September 2021 um 2:00 pm

    Takase/Erdmann – Isn’t it Romantic? CDs in der HörBar der nmz Ob Aki Takase mit Daniel Erdmann oder Daniel Herskedahl mit Magnus Moksnes Myhre. In der vorletzten Woche hat sich @huflaikhan in der HörBar fünf aktuelle CDs in Duoformationen etwas genauer angehört: Takase/Erdmann – Isn’t it Romantic?, Poulsen/Fryland – Dream a World, Fleischwolf – Einst, Duo Sonoma I und Herskedahl, Myhre – Desert Lighthouse. Takase/Erdmann – Isn’t it Romantic? It is! Zumindest so ein bisschen. Sogar barock, wenn man es genau nimmt. In jedem Fall üppig an Tönen und an Tongruppen in Sequenzen. Da eislert schon mal nebenbei, bleibt klanglich dabei überaus scharf auf der harmonischen Klinge. Das Duo zeigt sich sehr robust in seiner thematischen Anlage und in seinen Improvisationen. Der Booklet-Text von Bert Noglik erklärt zur Entstehung, dass über die Distanzen Reims (Erdmann) und Berlin (Takase) hinweg in Corona-Zeiten zusammengearbeitet wurde und in einem kleinen Zeitfenster die CD in Budapest innerhalb von drei Tagen aufgenommen wurde. … Weiterlesen Poulsen/Fryland – Dream a World Gitarre und Trompete treffen sich im vierten Duo dieser Woche. Hasse Poulsen und Thomas Fryland träumen sich anhand zahlreicher Stücke der Musikgeschichte durch Zeit und Raum. Virtuos und beinahe fröhlich. Das … Der Beitrag Aus der HörBar der nmz: Duos in Jazz und Improvisation erschien zuerst auf JazzZeitung.

  • Aus der HörBar der nmz: Flat Earth Society bis Fred Frith
    von Huflaikhan am 18. August 2021 um 7:01 am

    Listen to … Foto: Martin Hufner In den letzten Wochen hat sich Huflaikhan wieder einige CDs vorgenommen. Denn der Berg der Neuerscheinungen scheint endlos zu sein. In der HörBar ist da manches durchaus sehr hörbar. Und nicht alles ist so flach wie es verkauft wird. 🙂 Die Reise geht von Belgien über Wien und die Mittelmeerlanschaft bis an den Kern der Materie. Flat Earth Society – Boggamasta III Jost Nickel – The Check In Luciano Biondini: Dialogues Fumio Yasuda – My Choice records & other stuff: Fanfare – rocket sciene – HOHNOR Beyond /W Bernhardt. feat. The Micronaut + Meuroer Mandolinenorchester – Fire & Coal Dan Tepfer: Natural Machines   Der Beitrag Aus der HörBar der nmz: Flat Earth Society bis Fred Frith erschien zuerst auf JazzZeitung.